Herren 1 (1. Liga)

Das Herren 1 Team des STV Wil

Kader

Nr. Name Vorname Grösse Position
1 Bänziger Thomas 190 cm Aussen/Dia
2 Ajd Andrej 182 cm Libero
3 Blickenstorfer Simon 190 cm Mitte
4 Kunz Benjamin 188 cm Mitte
5 Kerkhof Vincent 199 cm Mitte
8 Frei Manuel 185 cm Aussen/Dia
9 Dürr Christian 175 cm Pass
10 Odermatt Marcel 180 cm Pass/Aussen
11 Hauer Martin 196 cm Pass
13 Warth Fabian 192 cm Aussen/Dia

Trainingszeiten

Tag Zeit Turnhalle
Montag 20.00–22.00 Uhr Matt Schulhaus, Wil
Mittwoch 20.00–22.00 Uhr Klosterweg Turnhalle, Wil
Freitag 20.00–22.00 Uhr Matt Schulhaus, Wil

Trainer/Mannschaftsverantwortlicher

Trainer
Greso Drahoslav
Untermattstrasse 26
8370 Sirnach
079 265 29 06

Matchberichte:

Spielbericht VBC Wetzikon – STV Wil 1

 

Nach dem Sieg am Samstag gegen die Näfels Mannschaft in Wil, machten sich die Wiler am Tag darauf auf den Weg nach Wetzikon, wo sie sich mit dem Tabellen Erstplatzierten messen durften.

In Wetzikon angekommen bezogen wir unsere Garderobe, wo wir auch die letzten Informationen von unserem Trainer erhielten. Anschliessend suchten wir die Halle auf, wo wir die standardmässige Service-Annahme Prozedur durchführten. Danach folgte das übliche individuelle und mannschaftsorientierte Aufwärmen, welches sich am zweitletzten Spiel der Saison so normal, wie noch nie anfühlte. Die Aufstellung wurde von Draho bekanntgegeben und wir starteten motiviert in den ersten Satz.

Von Anfang an überzeugte das Wetzikoner-Team mit einem starken Service, welcher uns unter Druck setzte. Die Annahmen fanden selten den direkten Weg zum Zuspieler, was den Angriff wiederrum erschwerte. Es fehlte an Kreativität auf dem Feld. Das Spiel vom Vortag hat hier sicherlich auch seine Spuren hinterlassen, denn beim Anlauf und Absprung merkte man, dass die Beine nicht Zeit hatten sich vollständig zu regenerieren. So endete der erste Satz 25:20 für das Heimteam Wetzikon.

Im zweiten Satz wurde mit den gleichen Spielern, jedoch um eine Position zurückversetzt gestartet, sodass Zuspieler Hauer nach erfolgreichem Punkt direkt an den Service wechseln konnte. Er überzeugte mit einem extrem starken Sprunganspiel welches nicht nur die Wetzikoner-Spieler, sondern auch deren Fans zusammenzucken liess. Doch die Wiler-Bären hatten weiterhin mühe die Gratisbälle zum Pass zu bringen sowie die Pässe in gute Angriffe zu verwandeln. Auch der Spielerwechsel auf der Dia-Position konnte da nicht entgegenwirken und somit gaben wir auch den zweiten Satz mit 25:21 an Wetzikon ab.

Im letzten Satz wurde mit der gleichen Aufstellung begonnen, wie der Zweite endete. Der Satz begann ausgeglichen, jedoch änderte sich das in Mitte des Spieles. Die Wetzikoner waren ihrem Sieg und somit dem garantierten ersten Tabellenplatz nahe, was Ihnen eine spürbar zusätzliche Kraft verlieh. Wir konnten da nicht mehr mithalten und verloren den letzten Satz und somit auch das Spiel mit 25:17 gegen Wetzikon.

Wir gratulieren Wetzikon zu ihrem Sieg und ziehen uns zum letzten Mal für eine Woche zurück um uns körperlich und mental zu erholen für das letzte Saisonspiel gegen Amriswil am nächsten Sonntag. Dies findet in Wil statt und wir hoffen auf viele Zuschauer, welche uns an diesem letzten Spiel unterstützen werden.

(Für den STV Wil im Einsatz: T. Bänziger, A. Ajd (L), V. Kerkhof, D. Greso (T), M. Frei, M. Hauer, M. Odermatt (L), F. Warth (C), B. Kunz, S. Blickenstorfer)


Sieg gegen den Tabellenführer

 

Im drittletzten Meisterschaftsspiel trafen die Wiler Bären zuhause auf den Tabellenführer Näfels II. Nach drei Niederlagen in Folge waren die Erwartungen an dieses Spiel klein. Ziel war es, mit einem guten Spiel und wenig Eigenfehler Motivation zu gewinnen und trotz den vergangenen Niederlagen wieder Kurs auf die Tabellenspitze zu nehmen.

Der erste Satz ist gemäss den Erwartungen gestartet, wie angenommen hat Näfels stark aufgespielt und sauber angegriffen. Die Wiler blieben jedoch immer dran und konnten geschickt kontern. Der Rückstand aus der Anfangsphase konnte jedoch nicht mehr gut gemacht werden und so ging der erste Satz zu 20 verloren.

Im zweiten Satz konnten an die Leistung vom ersten Satz angeknüpft werden und nicht nur das. Die Wiler haben sich wiedergefunden, der Block wurde aufgestellt und immer wieder ist der Gegner daran gescheitert. Nicht nur mit dem Block, sondern auch mit dem Angriff wurden immer mehr Punkte gemacht. So konnten die Wiler den zweiten Spielsatz für sich entscheiden.

Die Schwäche-Phase des gegnerischen Teams konnte geschickt ausgenutzt werden und das Hoch der Äbte Städter hielt weiter an. Immer und immer wieder sind die Tabellenführer an den Wilern gescheitert und so ist nicht nur der Punktestand gestiegen, auch die Motivation wurde von Punkt zu Punkt grösser. Der dritte Satz konnte mit einem guten Spiel zu 17 Punkten für den Gegner hervorragend gewonnen werden.

Auch im vierten Satz konnten die Gegner von Näfels nichts mehr am Lauf der Wiler ändern und so gewannen das Heimteam in einem, in der Endphase trotzdem nochmals knappen, Spiel mit 25:23 Punkten. So wurden aus dem Tabellenführern ein zweit platzierter und die Wiler konnten näher an die Spitzengruppe heranschreiten. Bereits am Folgetag findet das nächste Spitzenspiel gegen Wetzikon statt. Die Wiler fanden in diesem Spiel definitiv ihre Motivation zurück und sind bereit für die letzten beiden Saisonspiele.


Matchbericht Andwil/Arnegg

 

Nach zuletzt bescheidenen Leistungen und zwei Niederlagen gegen Teams aus tieferen Tabellenregionen, waren die Wiler gefordert. Die mentalen Schwächen, die sich in den letzten Partien gezeigt haben, sollten diesmal besser kontrolliert werden. Allerdings stand mit dem VBC Andwil-Arnegg als Heimteam nicht gerade ein Aufbaugegner auf der anderen Netzseite. Trotzdem war das Ziel, für den Tabellendritten aus Wil, natürlich wie immer drei Punkte.

Der Beginn in den ersten Satz war dann zunächst ausgeglichen, was die Wiler nach den letzten Partien eigentlich hätte positiv stimmen sollen. Sollte man meinen. Denn nach einer 10:7 Führung verlor sich der Faden und Kampfgeist und es schlichen sich immer mehr Fehler ein. Während also das Gästeteam nachliess, baute sich dafür die Heimmannschaft zunehmend auf, wodurch sie dann in der hitzigen, aber allgemein guten Stimmung, den ersten Satz mit 25:15 für sich entschieden.

Die Gäste waren deshalb wiedermal gefordert, und man tauschte für den zweiten Satz kurzerhand Diagonal und Aussenangreifer. Der gewünschte Effekt blieb allerdings weitgehend aus, das Heimteam dominierte die Wiler auch im zweiten Satz mit einer ausgezeichneten Blockarbeit und guten Angriffen, was diese wohl so beeindruckte, dass auch immer öfters Geschenke verteilt wurden. Beispielsweise in Form von Gratisbällen als ideale Vorlage für den gegnerischen Angreifer. Auch dieser Satz endete mit 25:15 für das Heimteam.

So hiess die Devise wieder einmal alles oder nichts im (hoffentlich nicht) letzten Satz und man stellte nochmals auf vier Positionen um. Dadurch gelang es den Gästen dem weiterhin souveränen Heimteam immerhin noch ein bisschen entgegenzuhalten. Diese hatten allerdings nun ihren Lauf, sodass es den Wilern kaum gelang, einen Ball auf den gegnerischen Boden zu bringen. Der letzte Satz ging ebenfalls wieder ans Heimteam, wenigstens aber «nur» mit 25:21.

Als Fazit kann man wohl sagen das die mentale Schwäche weiterhin das Hauptproblem darstellt und daran dringendst gearbeitet werden muss, um den dritten Platz zu verteidigen. Allerdings spielte der Gegner aus Andwil auch ein äusserst gutes Spiel, was es den Äbtestädtern natürlich nicht einfacher machte. Erwähnenswert vielleicht noch, dass Mäsi im letzten Satz tatsächlich einmal der jüngste Spieler am Netz war (ein Tag nach seinem 37. Geburtstag).

Und nun wirklich als letztes auch noch Flo, der mich wohl einmal Zuviel geblockt hat…

- Thomas


STV Wil bleibt im neuen Jahr sieglos

 

Auch im zweiten Spiel im neuen Jahr konnte sich die erste Herrenmannschaft des STV Wil Volleyball nicht in der Form der Hinrunde zeigen. Diskussionslos verlor man 3:0 in Jona.

Dabei begann das Spiel vielversprechend für die Äbtestädter, man ging sogar in Führung. Doch die junge Mannschaft von Jona zeigte was in ihr steckte und vermochte den Satz 25:21 zu gewinnen. Ähnlich gestaltete sich der zweite Satz, wobei Jona sich jedoch ein Punktepolster erspielen konnte und dieses bis zum Satzende verteidigte. Im letzten Satz wirkten die Wiler Mannschaft fahrig, unnötige Fehler schlichen sich immer mehr ein. Es herrschte Ratlosigkeit. Entsprechend konnte Jona auch den dritten Satz mit 25:17 für sich entscheiden.

Mit dieser Niederlage sind die Playoffs für die Wiler kaum und wenn, dann nur durch sehr viel Mithilfe anderer Teams zu erreichen. Dennoch soll dies die fantastische Leistung der Wiler Volleyballer in dieser Saison nicht schmälern. Hatte man zu Beginn der Saison noch berechtigte Ängste überhaupt den Klassenerhalt sichern zu können, wurde im Laufe der Saison das Thema Aufstieg immer realistischer.

Die Mannschaft blickt nun nach vorne auf die verbleibenden Spiele und will sich einen versöhnlichen Saisonschluss erspielen.


Weihnachtsferien bescheren dem STV Wil eine fatale Niederlage

 

Alle Bemühungen waren vergebens das Spiel vom 06.01.18 gegen den VBC Uster zu verschieben. Aber warum sollte eigentlich das Spiel verschoben werden? Zu viele Weihnachtsessen auf den Rippen? Zu viele Guetzli auf den Hüften oder wurde die Leber etwas überstrapaziert? Das alles war nicht der Grund, auch waren alle Spieler bei bester Gesundheit.

Das letzte Training fand am 18. Dezember statt und das sind 3 Wochen ohne Training vor dem Spiel gegen Uster. Eine Halle zum Trainieren konnte nirgends organisiert werden. Aussichtslos war auch die Suche nach einem Trainingspartner vor dem 1. Match im Jahr 2018.

Somit mussten die Wiler pünktlich am 06.01.18 in der Halle in Uster stehen und staunten nicht schlecht, dass die Volleybälle noch immer Rund waren. Die ersten Ballberührungen liessen allerdings schlimmes erahnen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont leuchtete auf. Mit jeder Ballberührung kam die Sicherheit in die Wiler Reihen zurück. Wird es gegen den Abstiegsgefährdeten Gegner genügen?

Die Geschichte vom Spiel ist leider schnell geschrieben. Man merkte in allen Aktionen das mangelnde Training. Auch wenn Uster nicht überlegen und souverän agierte, genügte es um eine Wiler Mannschaft ohne Training mit 3:1 zu schlagen.

Natürlich ist es immer einfach, die Schuld wo anders zu suchen. Dennoch dürfte der Schweizerische Volleyballverband keine Spiele vor Ende der Weihnachtspause erlauben. Sind doch an fast allen Orten die Hallen geschlossen. Die Wiler Bären wurden somit im Kampf um Rang 1 oder 2 mächtig zurückgeworfen. Jetzt heisst es so schnell wie möglich den Spielrythmus und die Sicherheit wieder zu finden. Bis zum nächsten Match am 20. Januar gegen den TSV Jona ist dafür genügend Zeit. Dann sind wieder Punkte gefordert um den Anschluss an die Spitze nicht ganz zu verlieren.

Für den STV Wil spielten: Draho Greso (Coach und Spieler) Fabian Warth, Beni Kunz, Manuel Frei, Martin Hauer, Simon Blickenstorfer, Thomas Bänziger, Vincent Kerkhof, Mäsi Odermatt