Herren 1 (1. Liga)

Das Herren 1 Team des STV Wil

Kader

Nr. Name Vorname Grösse Position
1 Bänziger Thomas 190 cm Aussen/Dia
2 Ajd Andrej 182 cm Libero
3 Blickenstorfer Simon 190 cm Mitte
4 Kunz Benjamin 188 cm Mitte
5 Kerkhof Vincent 199 cm Mitte
8 Frei Manuel 185 cm Aussen/Dia
9 Dürr Christian 175 cm Pass
10 Odermatt Marcel 180 cm Pass/Aussen
11 Hauer Martin 196 cm Pass
13 Warth Fabian 192 cm Aussen/Dia

Trainingszeiten

Tag Zeit Turnhalle
Montag 20.00–22.00 Uhr Matt Schulhaus, Wil
Mittwoch 20.00–22.00 Uhr Klosterweg Turnhalle, Wil
Freitag 20.00–22.00 Uhr Matt Schulhaus, Wil

Trainer/Mannschaftsverantwortlicher

Trainer
Greso Drahoslav
Untermattstrasse 26
8370 Sirnach
079 265 29 06

Matchberichte

 

Matchbericht der Damen und Herrenvolleyballmannschaft

Am Samstag den 11.02.2017 standen in der Klosterwegturnhalle zwei Heimmatches an. Die Herrenmannschaft durfte sich mit der tiefer platzierten Mannschaft dem TV Uster aus der 1. Liga messen. Mit einigen Aufstellungswechseln startete die Wiler in das letzte Saisonspiel. Die Fans der Heimmannschaft führte die Mannschaft zu Beginn mit lauten Sprechsongs an. Um genau 16:00 Uhr ertönte der Startpfiff. Trotz anfänglicher Nervosität der Wiler konnten sie die ersten Punkte für sich entscheiden. Dank einer kämpferischen und mannschaftlichen geschlossenen Leistung erzielten sie zu Beginn viele Punkte und lagen bald in Front. Nach einigen unkonzentrierten Ballwechsel und Absprachefehlern der Wiler gelang es der Gastmannschaft einige Punkte zu holen. Dennoch musste sich der TV Uster mit dem Punkteverhältnis von 25:19 geschlagen geben. Nach einer guten Stunde konnten die Wiler mit einer tollen Leistung zwei weitere Sätze mit 25:18 gewinnen.

Nun stand das Spiel der Damen 1 auf dem Programm. Das Ziel der motivierten Spielerinnen war klar. Um den dritten Platz in der dritten Liga zu halten, muss ein Heimsieg angestrebt werden. Eine Wette der beiden Trainer bestärkte die Mannschaft, eine gute Leistung abzurufen. Sollten die Gegnerinnen aus Schaffhausen insgesamt 48 Punkte im gesamten Spiel erreichen, sind die Spielerinnen verpflichtet, mit einem Cocktailkleid an das Saisonabschlussessen zu kommen, anderenfalls dürfen sich die Trainer in einen Anzug werfen. Der Startpfiff ertönte. Die Heimmannschaft stand konzentriert und couragiert auf dem Feld. Viele Eigenfehler der Gastmannschaft schlichen sich ein. Somit ging der erste Satz mit einem Punkteverhältnis von 25:9 an die Wilerinnen. Im zweiten Satz gelang es den Spielerinnen des VBC Schaffhausen die Heimmannschaft unter Druck zu setzen. Mit einigen klugen Spielzügen verunsicherten sie die Wilerinnen und konnten viele Punkte für sich entscheiden. Ein klares Wort der Trainer im Timeout bestärkte die Spielerinnen nochmals alles zu geben. Der zweite Satz ging dann trotz missglückter Leistung mit 25:22 an die Wilerinnnen. Im dritten Satz verlor die Gastmannschaft mit 25:9 klar. Somit verloren die Trainer die Wette und dürfen mit einem repräsentativen Anzug am Saisonabschlussessen erscheinen. Am Saisonabschlussapéro, welcher von den Herren organisiert wurde, durften die beiden Mannschaften auf den Sieg anstossen.

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Niederlage gegen den Leader

Der STV Wil verliert sein 1. Liga-Meisterschafts-Auswärtsspiel gegen Andwil-Arnegg in drei Sätzen.

Dass es gegen den Tabellenführer nicht einfach würde, waren sich die Wiler bewusst. Aber sie stiegen hoch motiviert in die Partie und machten es ihrem Gegner nicht einfach. Der erste Satz ging zwar verloren, aber denkbar knapp.

Die Satzniederlage führte dann aber schon zu einigen Frustsituationen, die verhinderten, dass der STV Wil den Leader mehr hätte fordern können. «Andwil-Arnegg war keine Übermannschaft. Wir haben uns aber aus dem Konzept bringen lassen und liessen den Gegner gewähren», resümierte Reto Schernthanner.

Tatsächlich haben es die Wiler Andwil-Arnegg relativ einfach gemacht, auch die Sätze 2 und 3 ins Trockene zu bringen. Es wurde kaum um den letzten Ball gekämpft. Ein Grund dafür mag sein, dass Spieler auf dem Feld auf anderen als den gewohnten Positionen spielten und Mühe mit der Umstellung bekundeten.

Ein weiterer Grund für die Niederlage ist aber auch, dass die brasilianische Verstärkung im Team zu wenig gut angespielt wurde, so dass dieser seine Klasse nicht ausspielen konnte.

Dass nicht alles schlecht war im Spiel gegen den Leader bewies aber die Tatsache, dass die Wiler im dritten Satz zwischenzeitlich 21:17 führten, den Vorsprung aber nicht über die Runden brachten. Immer wieder wurde nach guten Szenen fehlerhaft gespielt und so Punkte abgegeben.

Doch Volleyball ist und bleibt ein Fehlersport. Wer weniger Fehler macht als der Gegner oder wem mehr Punkte gelingen, der gewinnt. Diese Weisheit wollen sich die Wiler für die letzten beiden Spiele zum Vorsatz machen, um nichts mit der Abstiegsrunde zu tun zu haben. Zurzeit belegt der STV Wil den fünften Rang.

-uno

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STV Wil siegt beim favorisierten Kreuzlingen

Nach dem 3:1-Auswärtssieg des STV Wil in Kreuzlingen ist der Ligaerhalt definitiv gesichert.

Der STV Wil war vor seinem Auswärtsspiel gegen Pallavolo Kreuzlingen in doppelter Hinsicht gewarnt. Vor Wochenfrist siegten die Thurgauer in der Meisterschaft und hievten sich auf den zweiten Tabellenrang. Viel Selbstvertrauen dürfte der Wiler Gegner zudem im Cup gewonnen haben. Da hat er die Viertelfinals erreicht. Für ein 1.-Liga-Team eine grosse Seltenheit. Aber auch der STV Wil reiste mit intakter Moral an den Bodensee. Deshalb, weil das Team erstmals durch den Brasilianer Alan Soarez verstärkt wurde. Soarez spielte teilweise überragend, vor allem am Service. Der Brasilianer wurde auf der für ihn ungewohnten Mittelposition eingesetzt und konnte auch auf dieser seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dazu Routinier Reto Schernthanner: «Alan brachte Sommergefühle ins Team. Es ist beeindruckend, mit welchem Temperament er spielt.»

Der STV Wil startete hingegen denkbar schlecht ins Spiel. Schnell lagen die Gäste mit 0:8 im Hintertreffen. Der grosse Rückstand konnte dann zwar etwas verkleinert werden. Zum Satzgewinn reichte es jedoch nicht mehr. Pallavolo gewann diesen 25:20.

Der zweite Satz war hartumkämpft, die Führung wechselte regelmässig ab. Doch die Wiler spielten mit Selbstvertrauen und die beiden für die Abnahmen zuständigen Mitspieler zeigten sich von der besten Seite. Wil glich mit 25:20 zum 1:1 aus.

Der dritte Satz war dann wieder schwieriger. Es resultierte «nur» ein knappes 25:23. «Wir haben in den entscheidenden Phasen die Punkte gemacht», erklärt Schernthanner.

Im Entscheidungssatz schenkten sich beide Teams nichts. Wil spielte wie aus einem Guss, Kreuzlingen konterte regelmässig. Schliesslich gewann Wil mit 29:27 den Satz und auch das Spiel. «Unser Siegeswille brachte den Erfolg.»

-uno

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Nicht gut gespielt, aber das erste Saisonspiel gewonnen

Der neue 1.-Ligist STV Wil stand am Wochenende zweimal im Einsatz. In der Meisterschaft siegte das Team gegen Jona 2, im Cup schied es gegen Luzern aus.

Urs Nobel

Die Partie gegen Jona 2 geriet zu einer einseitigen Angelegenheit. Der STV Wil gewann ohne Probleme 3:0. Die Wiler liessen sich allerdings vom schwachen Spiel ihres Gegners anstecken und vergaben so noch deutlichere Satzresultate. Sie passten sich dem Niveau an, statt mit vollem Elan angriffig und entsprechend erfolgreich zu agieren. In dieser Partie wurde zudem vermisst, dass der STV Wil das Zepter an sich riss und den Spielverlauf eindeutig dominierte.

Einen Tag später, im Cup ¹/??-Final gegen den VBC Luzern , schaffte es der STV Wil erneut nicht, zu glänzen. Prompt wurde er vom routinierten Team aus der Innerschweiz 1:3 besiegt. Die Satzverhältnisse waren zwar alle sehr knapp. Die Wiler blieben aber dem Schlendrian aus dem Spiel des Vortags treu und konnten sich in diesem Vergleich nicht steigern. Sie bekundeten mit den starken Services ihres Gegners grosse Mühe und vermochten sich ihrerseits im Angriff zu selten erfolgreich durchzusetzen. Es hätte nur ein wenig mehr gebraucht, und der STV Wil wäre im Schweizer Cup eine Runde weiter gekommen. Entsprechend war die Truppe enttäuscht.

Der STV Wil befindet sich noch nicht in der Verfassung, die er sich für sein erstes 1.-Liga-Jahr erhofft hat. Ein Grund mag sein, dass von aussen (Coaching) zu wenig Inputs kommen oder die Spieler diese nicht umzusetzen vermögen. Das Zusammenspiel zwischen Trainer und Team muss intensiviert werden. Stark verbessern müssen sich die Spieler aber auch bei den Annahmen. Und da sind sie, nicht der Coach, verantwortlich. Jeder muss einen Schritt mehr und vor allem schneller auf die Bälle zugehen und darf nicht davon ausgehen, dass sie der andere nimmt. An den Abstimmungsproblemen muss noch dringend gearbeitet werden.

Viel Zeit dazu besteht nicht. Bereits am nächsten Wochenende stehen wieder zwei Spiele an zwei Tagen auf dem Programm. Am Samstag gastiert um 16 Uhr Pallavolo Kreuzlingen in Wil, am Sonntag spielen die Wiler in Wetzikon.

 

STV Wil: Reto Schernthanner, Lukas Zürcher, Adi Schläpfer, Fabian Warth, Philip Brunner, Matthias Tanno, Simon Blickensdorfer, Vinc Kerkhof, Manuel Freit, Marcel Odermatt; Draho Greso (T).

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Talent und Können setzt sich gegen Routine durch

Der Start in die 1. Liga-Saison ist dem STV Wil noch nicht so geglückt, wie er sich dies erhofft hat. Auch gegen die Reserven von Amriswil setzte es eine 1:3-Niederlage (20:25, 25:22, 20:25, 22:25) ab.

Die Hoffnung, beim ersten Heimspiel vor einer grossen Zuschauerkulisse den ersten Sieg in der 1. Liga einzufahren, erfüllte sich im Spiel gegen Amriswil 2 nicht. Dafür präsentierten sich nicht alle  Wiler in ihrer besten Tagesform und gleichzeitig demonstrieren die jungen Amriswiler, was für Leistungen möglich sind, wenn man täglich und schon einige Jahre gemeinsam in der Talentschule trainieren kann. Die Thurgauer liessen immer wieder durchblicken, dass es sich bei ihnen nicht nur um riesige Talente handelt, sondern dass man mit dem vorhandenen Potenzial auch schon sehr routiniert und selbstbewusst auftreten kann.

Wäre der STV Wil allerdings besser aus den Startlöchern gekommen, hätte die Niederlage eventuell abgewendet werden können. Zahlreiche Konzentrationsfehler und Abstimmungsprobleme führten jedoch schnell zu einer klaren Satzführung, die auch mit einem Endspurt nicht mehr wettgemacht werden konnte.

Der zweite Satz war dann um einiges umstrittener. Plötzlich fasste Wil mehr Mut und glänzte auch mit einigen schönen und erfolgreichen Abschlüssen. Nach zwei Sätzen konnte somit wieder alles von vorne beginnen.

Die Partie blieb weiter umkämpft. Die Amriswiler waren jedoch trotz ihres jungen Alters die abgeklärtere Mannschaft und schaffte es regelmässig, die ansonsten gute Blockarbeit der Wiler zu durchbrechen. Weil der Gast aus dem Thurgau auch taktisch zu glänzen vermochte, ging der 3:1-Sieg verdient an ihn.

-Urs Nobel

STV Wil: Reto Schernthanner, Lukas Zürcher, Adi Schläpfer, Fabian Warth, Philip Brunner, Matthias Tanno, Simon Blickensdorfer, Vinc Kerkhof, Manuel Freit, Marcel Odermatt. Draho Greso (T).

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Fähig, in der 1. Liga mitzuhalten

Der STV Wil, auf diese Saison hin in die 1. Liga aufgestiegen, hat sein erstes Meisterschaftsspiel hinter sich. Er traf auswärts auf den VBC Näfels und musste mit einer 1:3-Niederlage den Heimweg antreten. Die Wiler können mit dieser Niederlage aus zwei Gründen leben. Am wichtigsten war die Erkenntnisse nach der Partie, dass sie fähig sind, in der 1. Liga mithalten zu können. Und Spieler Reto Schernthanner zeigte sich zudem überzeugt, dass er und seine Mitspieler die Partie sogar hätten 3:0 gewinnen können, hätten sie nach dem Sieg im Startsatz auch den zweiten gewonnen.

Die Drittelresultate von 25:23, 23:25, 15:25, 24:26 zeigen auf, dass die Begegnung im Glarnerland mehrheitlich ausgeglichen war. Hätte sich Lukas Zürcher nicht schon im ersten Satz verletzt, wäre es wahrscheinlich anders gelaufen. Die Wiler führten aber auch im zweiten Satz noch mit 22:20, ehe sie sich mit dummen Fehlern selber aus dem Rennen nahmen. „Die Niederlage im zweiten Satz verursachte einen Knacks im Team und so lässt sich das deutliche Resultat im dritten Satz erklären“, so Schernthanner.

Dass sich der VBC Näfels am Schluss doch noch knapp durchsetzen konnte, hat damit zu tun, dass er ruhiger agierte und dessen Spielertrainer stets in heiklen Phasen seine Routine ausspielen konnte und punktete. In besagten Phasen war erkennbar, dass vor allem die jungen Wiler Spieler noch nicht auf diesem Leistungsniveau angekommen sind. Sie wurden von ihrem Trainer Draho Greso trotzdem gelobt: „Sie haben immer leidenschaftlich gekämpft und nie aufgegeben.“

Bereits am nächsten Samstag steht die nächste Partie an. In der Klosterweg-Halle in Wil kommt es um 16 Uhr zum Heimspiel gegen Amriswil. Der STV Wil benützt die Gelegenheit, die Saison mit einem Eröffnungsapéro zu starten. Matchbesucher werden ab 15.30 Uhr mit einem Begrüssungsdrink empfangen.

 

STV Wil: Reto Schernthanner, Lukas Zürcher, Adi Schläpfer, Fabian Warth, Philip Brunner, Matthias Tannò, Simon Blickensdorfer, Vinc Kerkhof, Manuel Frei, Marcel Odermatt. Trainer: Draho Greso.

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Saisonauftakt mit Sieg im Cup

Der STV Wil bestreitet ab nächstem Wochenende die Meisterschaft in der 1. Liga. Das erste Spiel findet auswärts in Näfels statt. Den Wilern kam deshalb gelegen, eine Woche zuvor noch ein Cupspiel austragen zu können und dies erst noch gegen den Lokalrivalen, Volley Bütschwil (2. Liga). Die Wiler liessen in der vollbesetzten Halle nichts anbrennen und siegten 3:0. Der erste Satz geriet zu einer klaren Angelegenheit. Der Ligaunterschied war deutlich festzustellen. Der neue Trainer des STV Wil nahm jedoch darauf etliche Umstellungen vor, was zur Folge hatte, dass die Toggenburger plötzlich mithalten konnten. Trotzdem gewannen die Wiler auch die anderen beiden Sätze und kommen somit eine Runde weiter. Erfreulich beim STV Wil, dass der Neuzuzug Adi Schläpfer mehrmals seine Klasse ausspielen konnte und als Aussenangreifer für wichtige Punkte sorgte. Vor allem in jener Phase, als die Wiler «pröbelten», wurde ersichtlich, dass die Mannschaft noch Luft nach oben besitzt. Überraschungsmomente fehlten jedenfalls fast gänzlich. Für das erste Meisterschaftsspiel in Näfels darf sich der STV Wil jedenfalls nicht erlauben, zu viel am festen Gefüge der stärksten Aufstellung zu ändern. Zuerst muss allenfalls ein Polster geschaffen werden, um neue Varianten ins Spiel einzubringen. Die siegreiche Cuppartie hat gewisse Erkenntnisse gebracht, die im Verlauf der Meisterschaft weiterhelfen können. Und allenfalls auch im Cup- Wettbewerb, in dem man noch lange verbleiben möchte. (uno.)